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  • Ilse_Ritz

Lughnasadh – Schnitterfest

das große Lichtfest und Fest der Ernte und wird in der Nacht von 1. auf 2. August gefeiert. Lughnasadh bedeutet „die Hochzeit des Lichts“ und liegt zwischen der Sommersonnenwende und der Herbst-Tag-und Nacht-Gleiche. Ursprünglich wurde dieses Fest von Gott Lugh, dem keltischen Gott des Feuers und des Lichts zu Ehren seiner Ziehmutter und Amme gefeiert. Seine Feuerkraft bringt das Korn zur Reife und gibt den Kräutern ihre Heilkraft. Lugh ist in der Mythologie der Kelten der lichtvolle Held, dem auch die Blitze und Sonnenstrahlen gehorchen. Wie Erzengel Michael trägt auch Lugh einen Lichtspeer (aus Eschenholz).

Lughnasadh ist ein uraltes Fest der Großen Mutter, der Beschützerin des Ackerbaus und der Ernte. Die erste und die letzte Garbe der Ernte wurde der Erdmutter geweiht. Einige Ähren blieben am Feld stehen, zum Dank für die reiche Ernte.

Lughnasadh ist die Zeit der Fülle und der Ernte. Auch Kräuter werden in dieser Zeit geerntet, da sie jetzt durch die Kraft der Sonne besonders große Heilkraft haben. Sie werden zu Kräuterbuschen gebunden und gesegnet und bei physischen Leiden bei Mensch und Tier angewendet In den Raunächten werden die Kräuter zum energetischen Schutz von Haus und Stallungen verräuchert. Verbrennt man die Kräuter vor einem Gewitter im Herd, ist das Haus vor Blitzschlag geschützt. Klassische Kräuter für den Kräuterbuschen sind : Johanniskraut, Beifuß, Schafgarbe, Mädesüß, Kamille, Thymian, Königkerze, Labkraut.

Für unsere keltischen Vorfahren war Lughnasad der Herbstbeginn und das Ende des Sommers.

Lughnasad ist eines der vier Mondfeste im Jahreskreis. Bei den Mondfesten geht es um Spüren, um Intuition und um die Auseinandersetzung mit dem Unterbewusstsein und den eigenen Schattenseiten.




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