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  • Ilse_Ritz

Johanniskraut

Das Johanniskraut ist unsere schönste Sonnenpflanze, sie ist durchdrungen von der Wärme und dem Licht der Sonne, wächst vorwiegend an trockenen, sonnigen Standorten und ist ein wahrer Stimmungsaufheller. Das Kraut ist dermaßen lichtgesättigt, das die Lichtwirkung an andere Orgsanismen weitergeben kann. Diese Pflanze hat ein heilsames, erhellendes Wesen, das alles Böse und Dunkle vertreibt.

Um die Zeit zur Sommersonnenwende am Johannistag steht das Kraut in seiner vollen Blüte. Das Johanniskraut ist eng verbunden mit der Sommersonnenwende. Das Licht hat das Dunkel besiegt und die Sonne hält Hochzeit mit der Erde. Mit Johanniskraut wurden zu diesem Fest die Altäre geschmückt und die Mädchen trugen beim Tanz um das Sonnwendfeuer Kränze aus Johanniskraut als Zeichen der Verbundenheit mit den Lichtkräften.

Die goldgelben fünfstrahligen Blüten leuchten wie kleine Sonnenräder. Unsere Vorfahren sahen darin die eingefangene Kraft der Sonne. Bei den Germanen war das Kraut dem Lichtgott Baldur geweiht, doch auch den Kelten war es eine heilige Sonnenpflanze.

Wenn wir die Johanniskrautblüten zwischen den Fingern zerreiben, so tritt aus ihnen ein Saft, der rot wie Blut ist. Das Johanniskraut hat die Kräfte des Lichts ganz in sich eindringen lassen und kann es an uns weitergeben und uns helfen, uns ganz dem Licht zu öffnen. Wenn unsere Seele dunkel und schwer ist, kann das Johanniskraut unser Gemüt erhellen, es ist eine der bekanntesten antidepressiven Heilpflanzen.

Das Johanniskraut hat auch einen dämonenabwehrende Kraft. Sammelt man das Johanniskraut am Johannistag, ist es am heilkräftigsten. Unsere Vorfahren warfen am Johannistag einen Kranz aus Johanniskraut auf das Dach des Hauses, um das Haus vor Blitzschlag zu schützen. Um ein Gewitter zu verscheuchen, streute man Johanniskrautblüten auf den Herd. Das Öl auf die Stirn getupft schützt vor negativen Energien.

Auf der Seelenebene bringt uns das Johanniskraut Licht und Sonnenkräfte in unser Inneres. Es verscheucht die Dunkelheit, hüllt unsere Seele in strahlendes Licht, öffnet unser Herz für Liebe, Freude, Mitgefühl, tröstet uns und nimmt uns den Seelenschmerz. Es erweitert unser Bewusstsein, sodaß wir auch schwierige Situationen in unserem Leben gut meistern und verarbeiten können. Die Pflanze hilft uns auch Naturwesen besser wahrzunehmen und schützt vor Geistern, Hexen und Schadenzauber.

Das im Himalaya heimische Johanniskraut ist nach wie vor eine heilige Pflanze. Ihre Blüten dienen als Opferblumen für die Göttin Kali.

Johanniskrautöl:


Blüten bei Sonnenschein um die Mittagszeit sammeln, in ein Schraubglas füllen, mit gutem kalt gepresstem Öl auffüllen und drei Wochen in die Sonne stellen, bis das Öl ganz rot ist. Nach 3-4 Wochen wird das Öl in dunkle Flaschen zur Aufbewahrung gefüllt.

Das Öl findet Anwendung bei : Sonnenbnrand, Verbrennungen, Neurodermitis,rheumatischen Schmerzen, Muskelschmerzen. Dieses Heilöl wird für Massagen angewendet und löst Verspannungen.Johanniskrautöl beruhigt und heilt entzündete trockene Haut und regeneriert sie. Das Öl oder Johaniskrautsalbe kann auf den Solarplexus aufgetragen werden, sodaß sich das Licht und die Wärme in unserem Körper ausbreiten kann.


Johanniskrauttinktur:

Blätter und Blüten der Pflanze abzupfen, in ein dunkles Schraubglas geben und mit 45%-igem Alkohol übergießen-3 Wochen stehen lassen, und in dunkle Flaschen abfüllen. Bei Bedarf tägl. 3x10 Tropfen in Wasser einnehmen – stärkt Nerven, gleicht bei Depressionen aus, bei Schlaflosigkeit, Erschöpfung, Kopfschmerzen, Gerhirnerschütterung.


Johanniskraut Tee

Wirkt bei Schlafstörungen, wirkt über die Seele und greift heilend auf den Körper ein.

Bei Schlaflosigkeit : Blüten und Blätter trocknen und in ein Kissen füllen und darauf schlafen


Räucherungen mit dem getrockneten Kraut wirken erhellend.


Trage das getrocknete Kraut und Blüten im Stoffsäckchen um den Hals, hänge es an die

Wand oder gibt es unter das Kissen zum Schutz vor dunklen Mächten.





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