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  • Ilse_Ritz

Alban Elved - Herbst-Tagundnachtgleiche

ist eines der 4 Sonnenfeste im Jahreskreis und wird um den 21./22. September gefeiert. Tag und Nacht sind jetzt gleich lang. Es ist eine Zeit des Dankes an Mutter Erde für die reiche Ernte und kennzei-chnet das Ende der Erntezeit. Mancherorts steckt man Stöcke mit Kornähren in die Erde des Feldes und schreitet das abgeerntete Feld ab, dabei wird gesungen, geräuchert und gebetet, um den Erd- und Himmelskräften zu danken. Die besten Früchte der Ernte werden Mutter Erde, den Ahnen und den Vegetationsgottheiten geopfert.


Die Nächte werden ab nun wieder länger und in der Natur ziehen sich die Lebenskräfte zurück. Die Bäume ziehen ihr buntes Herbstkleid an und die Früchte des Feldes werden eingelagert. Nun werden die verschiedenen Erntedank- und Weinlesefeste und der Abschied des Sommers gefeiert.


Die Herbst-Tagundnachtgleiche ist auch ein Fest des Wandels, denn ab nun wird das Halbjahr des Lichts von der dunklen Jahreshläfte abgelöst. Zu den Tagundnachtgleichen scheint alles still und in absoluter Harmonie zu stehen; diese Zeit können wir nutzen um in Balance zu kommen und Altes gehen zu lassen und uns frei für Neues zu machen.


Das Element Wasser ist dem Westen zugeordnet und ist somit mit dem Herbstbeginn verbunden. Jetzt ist eine gute Zeit, sich mit der Kraft des Wassers auseinanderzusetzen und Quellen, Bäche, Flüsse, Seen zu besuchen, der Melodie des Wassers zu lauschen und den Spirits des Wassers zu danken, denn Wasser ist Leben.


Für die nun beginnende dunkle Jahreszeit können zum Schutz entsprechende Kräutermischungen zum Räuchern und Amulette hergestellt werden.


Für unsere Vorfahren war das Erntedankfest ein besonderes Fest, denn mit dem Einbringen der Ernte und der Einlagerung von Gemüse und Früchten war ihr Überleben in den Wintermonaten gesichert.





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