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  • Ilse_Ritz

IMBOLC - Maria Lichtmess 1. Februar

Aktualisiert: Feb 4




Lichtmess wird gefeiert, um die wieder wachsende Sonne zu begrüßen. Zu Lichtmess ist der Winter endgültig vorbei. IMBOLC - bedeutete auch säugen der Schafe – in Kürze kommen die Lämmer zur Welt und der Tag ist einen Hirschsprung länger, als zur Wintersonnenwende. Imbolc ist ein Fest, um dem Winter den Garaus zu machen. Die ersten Tiere erwachen vom Winterschlaf, die ersten Pflanzen strecken ihre Spitzen aus der kalten Erde. Imbolc ist der Göttin Brigid gewidmet, sie ist aufs Engste mit dem Element Feuer verbunden.

Im christlichen Sinne wurde aus Imbolc Maria Lichtmess, ein Marienfest, Maria Reinigung, wo die Kerzenweihe ein wichtiges Element ist. Zu Lichtmess wurde in früheren Zeiten Milch über die Schwelle geschüttet.

Altes darf zu Lichtmess gehen und wir öffnen uns für das Neue. Themen : Visionssuche – Neubeginn, Aufbruch, Klarheit

Maria Lichtmess verbindet uns mit der Mythologlie der keltischen Welt, insbesondere mit der Schutz- und Muttergöttin Brigid. In der Nacht von 1. auf 2. Februar wird das Lichtfest (Lichtmess) gefeiert. In dieser Zeit werden den Tieren magische Kräfte nachgesagt. Sie verbargen sich tief in der Erde und wurden von der Erdgöttin behütet, in Träumen belehrt und kamen wieder zu den Menschen, um ihnen ihre Weisheit zu bringen. Manchmal zieht Brigid auf einem Hirsch reitend über das Land und weckt die schlafenden Samen und rüttelt an den Bäumen, sodass die Lebenssäfte zu fliessen beginnen. Die Frühlingskraft kehrt zurück und in der Natur beginnt wieder alles zu keimen. Zum Vollmond um den 1. Februar erkennt das Samenkorn das Licht, beginnt zu keimen und strebt ihm mit aller Kraft entgegen.

Brigid ist die Göttin des des Feuers, des Mutes, der Kriegerinnen und Schutzgöttin der Heiler/innen. Sie ist auch die Göttin der glänzenden Pferde, die Strahlende, Erhabene, Lichtvolle, die Göttin der Schmiedekunst, Kunst, der Weisheit, die Wahrhaftigkeitsgöttin. Brigid, die Hüterin des Feuers bewacht in dieser Nacht das heilige Feuer. Brigid war auch Sonnengöttin – sie wurde bei Sonnenaufgang geboren und bei ihrer Geburt züngelte eine Flammensäule über ihren Kopf, die bis in den Himmel reichte und sie schlief im Flammenmeer. Brigid die die Herrin des ewigen Feuers. Das ewige Feuer am Himmel ist die Sonne, deren irdisches Symbol das Feuer ist. Auch das Herdfeuer im Haus ist Symbol des ewigen Feuers. Birgid ist eine der Schutzherrinnen der Herdfeuer. Der Herd diente auch als Altar. In früheren Zeiten war es die Aufgabe der Herrin des Hauses, dafür zu sorgen, dass das Herdfeuer nicht erlosch. Das Herdfeuer wurde über Nacht am Brennen gehalten und Brigid wurde um Schutz gebeten. Brigid war Schutzherrin von Frauen in Nöten. Sie wurde gerufen bei schwerer Krankheit und Unwetter. Brigid wird oft als 2-gesichtige dargestellt – eine Seite ist hell, andere blau-schwarz. Auch Wasser ist der Göttin heilig. Flüsse, Quellen und Brunnen mit Heilkräften wurden ihr geweiht. Besonders heilig sind ihr auch die Warmwasserquellen, welche die Wasser- und Feuerkräfte miteinander verbinden.

Zweige der Eberesche oder Birke wurden den Babies in die Wiege gelgt – symbolisiert die Dreiheit der Schöpfungskraft : Junge – Brigid;     Mutter – Dana;    Greisin – Anu

Brigid ist in Irland beheimatet, sie wurde zur hl. Brigitta. Kildare ist der Ort, wo ihr Tempel stand und 19 Seherinnen und Druiden hüteten dort das heilige Feuer (viele Steinkreise haben 19 Steine). Heute steht ein Kloster dort. Die Triskele, das Kleeblatt, die Jakobsmuschel und die Birke gehören zur Göttin Brigid. Sie wird oft im grünen Mantel dargestellt.

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